Spanisch
Seit 1998/99 wird an unserer Schule, dem Walddörfer-Gymnasium, das Fach Spanisch unterrichtet. Schülerinnen und Schüler der Schule haben ab der 7., bzw. seit neustem ab der 6. Klasse (wegen der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre) die Möglichkeit zwischen Spanisch, Russisch und Latein zu wählen.
Hat man sich erst einmal für eine Sprache entschieden, ist man verpflichtet sie bis zur 10. Klasse weiterzuführen und das bedeutet vorerst, mehrmals die Woche Spanisch sprechen zu können.
Nachdem man die anfänglichen Schwierigkeiten des r-Rollens überwunden hat, dauert es nicht lange, bis man einen kleinen, aber dennoch spanischen Dialog führen kann.
Nach vier Jahren, in denen man so allerhand lernt, kann man es auch in der Oberstufe fortführen und es dann später sogar als Leistungskurs wählen.
Eine weitere Möglichkeit, Spanisch intensiv anwenden zu können, ist der Spanischaustausch.
In der neunten Klasse haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einem Austausch mit der Partnerschule in Madrid teilzunehmen. Dabei kommen die spanischen Austauschschülerinnen und Schüler für etwa zwei Wochen nach Hamburg und die Deutschen dürfen sich genau so lange Madrid ansehen und das spanische Flair genießen.
Warum ist es schön, Spanisch zu lernen?
Es gibt mehrere gute Gründe, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen.
Als aller erstes, weil Spanisch einfach eine tolle Sprache ist; denn wie wir finden, ist Spanisch eine der Sprachen, die am schönsten klingt.
Darüber hinaus ist es aber auch sehr nützlich. Spanien ist weltweit das zweitbeliebteste Reiseziel.
Auf der ganzen Welt sprechen rund 360 Millionen Menschen Spanisch als Muttersprache. Außerdem existieren noch weitere 417 Millionen Zweitsprachler, die die Sprache auch außerhalb der Grenzen von Lateinamerika und Spanien sprechen. Sprich: Spanisch ist nicht nur eine Weltsprache, sondern nach Englisch (und Chinesisch wegen der großen Einwohnerzahl) auch die am meisten gesprochene Sprache.
Und wer wäre nicht stolz, von sich behaupten zu können, im Urlaub (der natürlich in einem spanischsprachigen Land stattfindet) mit den Muttersprachlern auch mehr als die in den Reiseführern stehenden Sätze austauschen zu können? Und schließlich steht dann einem kleinen Urlaubsflirt mit den netten Spaniern nichts mehr im Wege...
Ein weiterer Grund ist, dass Spanisch gerade für diejenigen, die beabsichtigen, in der 11. Klasse Französisch zu wählen, eine gute Grundlage bildet. Wir haben nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich aus dem Spanischen viele Wörter ableiten lassen, wie zum Beispiel (Französisch - Deutsch - Spanisch):
libre = frei = libre
la mer = das Meer = el mar
facile = einfach/leicht = fácil
par exemple = zum Beispiel = por ejemplo
Die fünf überlebensnotwendigen Sätze auf Spanisch
1. іBuenos días! (Guten Tag!)
2. ¿Qué tal? (Wie geht’s?)
3. ¿Cómo te llamas? (Wie heißt du?)
4. ¿Dónde puedo encontrar el próximo baño? (Wo finde ich die nächsteToilette?)
5. ¡Necesito a un médico! (Ich brauche einen Arzt!)
Und damit Euch nicht das hier passiert:
(B es de Alemania y A es el cartero)
A: Hola, tengo una carta para usted.
B: Muchas gracias.
A: Vale, entonces necesito una firma.
B: ¿Perdón?
A: Necesito una firma de usted.
B: ¿Está serio?
A: Sí, claro, ¿por qué no?
B: Sólo quiero estar seguro pero si lo quiere verdaderamente...
B llega con un contrato.
B: Entonces necesito una firma de usted.
A: No, necesito una firma de usted...
Ambos estan confundidos.
Zur Aufklärung der Situation, hier noch mal auf Deutsch:
(B ist aus Deutschland und A der Briefträger)
A: Hallo, ich habe einen Brief für Sie!
B: Vielen Dank.
A: Okay, dann brauche ich eine Unterschrift.
B: Wie bitte?
A: Ich brauche eine Unterschrift von Ihnen!
B: Meinen Sie das ernst?
A: Ja klar, warum nicht?
B: Ich wollte nur sicher sein, aber wenn sie das wirklich möchten.
B kommt mit einem Vertrag.
B: Dann brauche ich eine Unterschrift von Ihnen.
A: Nein, ich brauche eine Unterschrift von Ihnen…
Beide sind verwirrt.
Die Vokabel „la firma“ ist ein falscher Freund, da es zwar in Anlehnung an die deutsche Sprache wie „die Firma“ klingt, es jedoch „die Unterschrift“ bedeutet.
Leonie Bünsch und Aline Weber
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