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Bildende Kunst

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Zu Beginn der Gymnasialzeit, in der fünften Klasse, lernen die Schüler sich mit der Kunst zu beschäftigen und verschiedene Materialien und Darstellungsweisen auszuprobieren, z. B. beim Modellbau und beim perspektivischen Zeichnen. Bis zur achten Klasse werden sie in den Klassenverbänden unterrichtet und lernen immer mehr sich mit der Kunst auseinander zu setzen. Schüler mit Kreativität und Interesse an der Kunst können nach Abschluss der achten Klasse nochmals in der Mittelstufe einen Kunstkurs belegen. Hier werden verschiedene Kurse angeboten (wie in den letzten Jahren z.B. Ausstellungen in Hamburg, Zeichnen und Malen, Kleine Projekte etc.). Die Kunst beschränkt sich aber nicht nur auf die bildnerische Arbeit der einzelnen Schüler, sondern ermöglicht auch Gruppenprojekte u.v.a. Somit müssen die Schüler in der Kunst nicht nur praktisch arbeiten, sondern können sich auch über die Frage Gedanken machen, was die Kunst einem selbst sagen und vermitteln will.

„Ich finde es eigentlich schön, wenn man diese ganze Bandbreite hat, dadurch auch langfristig sehen kann, was man da macht, wo es hinführt, wo es herkommt." [Herr Goede]

Jeder Schüler hat bis zur Oberstufe herausgefunden, ob ihm das Fach Kunst liegt und gefällt. Doch Kunst schließt keinen Schüler aus, denn auch simples Gefallen und Interesse an der Kunst reicht aus, wie der sehr gut besuchte und einmalige Kurs „Zeichnen für Deppen" bei Frau Hubert bewies. Hier haben Schüler und auch Frau Hubert herausgefunden, dass besonders ungeübte Zeichner viel Kreativität entwickeln können.

In der Studienstufe ist es möglich einen Grundkurs oder sogar einen Leistungskurs Kunst zu wählen. Der Leistungskurs verlangt viel Kreativität und Interesse an Gruppen- und Einzelarbeit. Im Verlauf der vier Semester erarbeitet der Schüler verschiedene Projekte. Auch im Grundkurs Kunst kann er schriftliches oder mündliches Abitur machen. Für die Kunst ist nicht nur allein Können Voraussetzung, sondern auch Kreativität. Und eins von beidem lässt sich bestimmt bei jedem Schüler finden. Neben den Kernfächern, z.B. Mathe, Deutsch und Englisch, bietet Kunst eine willkommene Abwechslung und lässt den Schüler sich frei entfalten.

„Ich halte Kunst für lebensnotwendig" [Frau Hubert]

Schon früher - bis in die frühen 70er Jahre - war das Walddörfer-Gymnasium eine sogenannte „Musen-Schule" - Schwerpunkt war außer Musik und Theater auch die Bildende Kunst. So gab es in der Oberstufe „Musenklassen", in denen intensiver als in anderen Klassen Kunst oder Musik oder Theater unterrichtet wurde. Dies wurde allerdings Anfang der 70er Jahre aufgrund der damals eingeführten Oberstufenreform abgeschafft.

Doch die Freude an der Kunst ist bis heute nicht aus den Mauern des Walddörfer-Gymnasiums gewichen - Wandbilder, Vitrinen und verschiedene Projekte schmücken die Flure der Schule.

Svenja Mamerow, Nora Berg, Maren Widera, Sandra Schwarzbach